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Bundesmittel
 

Solarthermie


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi) fördert thermische Solaranlagen. Solaranlagen zur reinen Warmwasserbereitung werden mit einer Basisförderung gefördert (Als Ausnahme werden große Solarkollektoranlagen nur zur Warmwasserbereitung auf Mehrfamilienhäusern ab 3 Wohneinheiten oder bei Nichtwohngebäuden über 500 m² Nutzfläche im Rahmen der Innovationsförderung gefördert). Ergänzend zur Basisförderung gibt es eine Zusatzförderung z.B. mit dem "Kombinationsbonus" der den Einbau einer Wärmepumpe, einer Biomasseheizung, den Anschluss an ein Wärmenetz oder den Kesseltausch mit zusätzlich 500,- Euro fördert. Der Gebäudeeffizienzbonus ermöglicht bei besonders gut gedämmten Wohngebäuden die Erhöhung der Gesamtförderung um 50%. Desweiteren kann durch Optimierungsmaßnahmen mit Errichtung der Anlage 10% der Nettoinvestition gefördert werden. Im Haushalt stehen in der Regel ausreichende Mittel für die Förderung aus diesem Marktanreizprogramm zur Verfügung. Auf der Internetseite des BAFA ist eine Förderampel, die den aktuellen Stand der verfügbaren Haushaltsmittel darstellt.

Einfache Antragstellung - Online oder per Post


Der Antrag auf Förderung wird nach dem Abschluss der Heizungssanierung bzw. Montage der Solaranlage gestellt. Zusammen mit dem Antrag sind Unterlagen zum Nachweis über die Betriebsbereitschaft der Anlage (Fachunternehmererklärung) und ein Kostennachweis (Rechnung) zu erbringen. Der Antrag ist innerhalb von 6 Monaten nach Herstellung der Betriebsbereitschaft der Anlage zu stellen.
Solarkollektoren von 3 bis 10 m² installierter Bruttokollektorfläche zur ausschließlichen Warmwasserbereitung werden z.B. pauschal mit 500,- Euro gefördert. Bei kombinierter Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bei bis zu 14 m² Bruttokollektorfläche gibt es pauschal 2000,- Euro Förderung.

 

Die installierte Kollektorfläche bei heizungsunterstützen Solaranlagen muss bei Vakuumröhrenkollektoren mindestens 7 m² und mindestens 50 Liter Speicherinhalt pro m² Kollektorfläche betragen, bei Flachkollektoren muss die Kollektorfläche mindestens 9 m² und mindestens 40 Liter Speicherinhalt pro qm Kollektorfläche betragen.

 

Eine Übersicht der Fördermittel findet man auf diesem PDF.

 

Heizungssanierung


Die KfW fördert die energetische Sanierung von Gebäuden oder der Gebäudetechnik mit zinsgünstigen Darlehen oder Investitionszuschüssen. Es gibt zum Beispiel bei den Darlehen das KfW-Programm "Energieeffizient sanieren" zur Förderung (Kredit) einer neuen Heizung oder neuer Fenster. Für den Austausch besonders ineffizienter Heizungsanlagen gibt es Investitionszuschüsse von z.B. 15%.

Bei dem Ausfüllen der Anträge sind wir gerne behilflich.
Die energetische Sanierung eines Gebäudes zum "KfW-Effizienzhaus" kann mit einem Teilschulderlass des KfW-Darlehens gefördert werden. Sämtliche notwendigen Berechnungen werden auf Wunsch von uns durchgeführt.


Biomasse


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Biomasseanlagen für die thermische Nutzung. Die Gebäude müssen vor der Montage der Biomasseanlage über eine Heizungsanlage verfügen. Die Fördermittel für Bestandsgebäude setzen sich wie folgt zusammen:

Automatisch beschickte Biomassekessel für Pellets von 5 kW bis 37 kW Nennwärmeleistung werden z.B. mit 3000,- Euro gefördert.
Pelletöfen mit Wassertasche von 5 kW bis 25 kW werden z.B. mit 2000,- Euro


Automatisch beschickte Biomassekessel für Hackschnitzel:
3500,- Euro je Anlage bei einem Mindestpufferspeichervolumen von 30 Liter/kW ( Bei Kombinationskesseln für Hackgut und Scheitholz muss der Pufferspeicher 55 Liter/kW haben).


Pelletöfen ohne Wassertasche werden nicht gefördert.

 

Scheitholzvergaserkessel werden nur gefördert, wenn es besonders emissionsarme Geräte sind und ein Pufferspeichervolumen von 55 Liter/kW vorhanden ist. Die Förderung beträgt pauschal 2000,- Euro und die Liste der förderfähigen Scheitholzvergaserkessel finden Sie auf den Internetseiten der BAFA.

Ein Kombinationsbonus von 500,- Euro wird bei der zusätzlichen Montage einer Solaranlage gewährt. Hierbei muss der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt sein und eine Umwälzpumpe der Effizienzklasse A vorhanden sein.


Besonders innovative oder effiziente Anwendungen von Biomasseanlagen können durch Innovationsförderungen bezuschusst werden.

Die kompletten Richtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien findet man hier.

 

Eine Übersicht der Fördermittel findet man auf diesem PDF.

 

Photovoltaik


Das Programm Solarstrom Erzeugen gewährt für Photovoltaikanlagen zinsgünstige Kredite. Anträge stellt man bei der Hausbank. Die Darlehen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Die Förderbedingungen stehen im Internet.

 

Erneuerbare-Energien-Gesetz-EEG


Solarstrom aus Anlagen auf Dächern von Gebäuden wird bis zu einer Anlagengröße von 10 kW und Inbetriebnahme in 2016 mit 12,70 Cent/kWh vergütet.
Anlagen zwischen 10 kW und 40 kW erhalten je Kilowattstunde 12,36 Cent.

 

Die aktuellen Einspeisevergütungen veröffentlicht die Bundesnetzagentur.


Die Vergütungen sind vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Dauer von 20 Kalenderjahren zu zahlen.

 

Weitere Links zu Förderprogrammen etc.
Passivhäuser zur Verringerung der CO2-Emissionen
Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe

 

 

Die Daten sind nach bestem Wissen zusammengetragen worden. Für die Richtigkeit kann keine Gewähr übernommen werden. Bei Fragen sprechen Sie uns an.

 

Stand 01/2016

 
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